Event-Marathon "Wuppertal 24h live" soll auch im Jahr 2009 stattfinden
Nach dem durchaus überwältigenden Nordrhein-Westfalen-Tag Ende August und dem am gleichen Wochenende ebenfalls stattfindenden "Barmer Herbst" sahen die Vorzeichen für den Event-Marathon "Wuppertal 24h live" im Jahr 2008 eigentlich nicht gerade rosig aus. Einhundert Veranstalter hatten 120 verschiedene Programme auf die Beine gestellt und wollten so wie bereits in den Vorjahren jede Menge Besucher anlocken. Aber trotz widriger Umstände rund um das Event wurde "Wuppertal 24h live" wieder zu einem Erfolg.
"Die Besucherzahlen wurden weit übertroffen", erklärte Constanze Compes von Wuppertal aktiv, die heuer die 24 Stunden von der den NRW-Tag ausrichtenden Wuppertal Marketing GmbH übernommen hatten: "Das Ergebnis kann sich sehen lassen." Insgesamt waren zwischen 40.000 und 50.000 Wuppertaler den Einladungen gefolgt, einen Blick in Unternehmen zu werfen, besonders in Szene gesetzte Orte zu besuchen oder sich einfach mal "zu bewegen". Aus diesem Grund ist für die Organisatoren schon jetzt klar: "Wuppertal 24h live" wird es auf jeden Fall weiterhin geben, allen Unkenrufen zum Trotz, das Mega-Event habe sich langsam überlebt.
Ob am Elisenturm auf der Hardt, beim Fleischermeister, bei den Modellbahnern, beim Volkslauf, beim Orgelbauer, zur Tages- und Nachtzeit hoch oben über den Dächern von Wuppertal auf dem Sparkassenturm am Islandufer oder bei den anderen zahlreichen Veranstaltungsstätten im Tal - überall war die Stimmung gut. Von vielen Besuchern wurde "24h live" als eine "Ergänzung" zum Nordrhein-Westfalen-Tag gesehen - und dort ein Ausflug hingemacht, wo man bei den Feierlichkeiten zum 62. Landesgeburtstag im Tal nicht hinkommen konnte.
Einige Veranstaltungen von "Wuppertal 24h live" besuchte auch das Team der Inititative "filmtal": Im Rahmen einer Spendenaktion von "(M)eine Stunde für Wuppertal" zugunsten von Kindertal waren die Veranstalter aufgerufen gewesen, für Not leidende Kinder in Wuppertal zu spenden. Rund 3.000 Euro waren so zusammen- gekommen, und dafür gab es für die Spende eine "ach nee TV"-Reportage, die ab dem 25. September 2008 neben zahlreichen Impressionen ehrenamtlich tätiger Fotografen unter beigefügtem Link abrufbar sein werden.
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